10 Tipps damit der Wintersport wirklich Spaß machen kann

1.     Kondition tanken: Skifahren und Snowboarden erfordern ein hohes Maß an Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Wer auf die Piste geht, sollte die notwendige Fitness mitbringen. Ein ganzjähriges Kraft- und Ausdauertraining wäre optimal als Vorbereitung; zumindest zwei Monate vor Beginn der Skisaison sollte man damit beginnen.

2.     Ausrüstung checken: Skier und Snowboards sollten vor Saisonbeginn unbedingt gewartet und die Sicherheitsbindungen von einem Fachmann überprüft werden. Eine richtig eingestellte Bindung darf sich nicht gleich bei der geringsten Belastung vom Skischuh lösen. Andererseits muss sie sich bei einem Sturz oder bei zu starker Belastung rechtzeitig öffnen.

3.     Auf der Piste aufwärmen: Bei Minusgraden in den Bergen und langen Fahrten mit dem Sessellift kühlt der Körper sehr rasch aus. Vor der Abfahrt sollte man sich daher unbedingt etwas aufwärmen. Laufen oder Walken mit den Skischuhen bzw. Schneetreten mit angeschnallten Skiern sind da optimal.

4.     Die Haut schützen: Die Haut wird von der kalten Luft extrem ausgetrocknet. Richtiger Kälteschutz ist daher unerlässlich. Mit reichhaltigen Cremes mit hohem Fettanteil kann man das Austrocknen der Haut verhindern. Unbrauchbar sind die täglich verwendeten Feuchtigkeitscremes, denn sie enthalten zu viel Wasser und zu wenig Fett. Ebenso wichtig wie der Kälteschutz ist der Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, da der Schnee die Sonnenstrahlen zu 100 Prozent reflektiert. Auch die Lippen nicht vergessen!

5.     Warm halten: Ski fahren macht nur halb so viel Spaß, wenn man ständig friert. Das Geheimrezept für wohlige Wärme: Zwiebellook – d. h. mindestens drei Schichten übereinander anziehen. Besonders kälteempfindlich sind Hände und Füße. Wer zu kalten Händen neigt, der sollte von Handschuhen auf Fäustlinge umsteigen. Die halten die Finger wärmer. Bei extrem niedrigen Temperaturen kann man es auch einmal mit beheizbaren Handschuhen oder Skischuhheizungen probieren.

6.     Bei Ermüdung pausieren: Bei ersten Anzeichen von Ermüdung sollte man unbedingt eine Pause einlegen, denn mit müden Beinen riskiert man Fahrfehler und Stürze, die böse enden können. Eine Erholungsphase einzulegen, ist keine Schande!

7.     Kein Alkohol: Jagatee, Obstler und andere hochprozentige Getränke haben auf der Piste nichts verloren, denn alkoholisierte Skifahrer und Snowboarder gefährden sich und andere. Alkohol verleitet nämlich zu leichtsinnigem Verhalten: Das eigene Können wird überschätzt, Gefahren werden unterschätzt. Ein Skiunfall unter Alkoholeinfluss kann zudem auch strafrechtliche Folgen haben.

8.     Pistenregeln beachten: Viele Unfälle auf der Piste ließen sich mit etwas Vorsicht und Eigenverantwortung vermeiden. Wer sich an die zehn FIS-Pistenregeln (siehe Kasten) hält, trägt zu mehr Sicherheit auf den Pisten bei.

9.     Unfallstelle richtig absichern: Ist ein Unfall passiert, dann muss die Unfallstelle unbedingt abgesichert werden, um den oder die Verletzten nicht noch weiter zu gefährden. Dafür Skier, Stöcke oder Snowboard ungefähr fünf Meter oberhalb der Unfallstelle überkreuzt in den Schnee stecken.

10.   Vorsicht bei Ausrüstung für Kinder: Bei Kindern wird oft am falschen Platz gespart. Sehr oft wird aus Kostengründen die Ausrüstung von einem Kind auf das nächste übertragen. Passen Skier und Skischuhe, dann ist das völlig in Ordnung. Sind die Sportgeräte aber veraltet, die Skier von der Länge her nicht passend, die Bindung nicht individuell auf das Kind angepasst oder die Schuhe zu groß, ist es besser, die Ausrüstung auszuleihen.


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